meaferias Ferienhaus Kolleg
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Start: Januar 2022

Die fachgerechte Betreuung und Verwaltung von Ferienhäusern oder Ferienapartments verlangt ein breit gefächertes Wissen in den Bereichen des Facility- Managements, der Beherbergungsindustrie und nicht zuletzt Kenntnisse im Tourismus.

Gesetzliche Regelungen, Steuervorschriften fordern Geschäftsführung, Leitungspersonal und Mitarbeitende gleichermaßen. Die Seminare greifen alle relevanten Themen auf. In allen unterschiedlichen Fachbereichen eine gute und generelle Übersicht über die spezifischen Bereiche in der Betreuung und Verwaltung von Ferienimmobilien.

In allen unterschiedlichen Fachbereichen eine gute und generelle Übersicht über die spezifischen Bereiche in der Betreuung und Verwaltung von Ferienimmobilien. Die Teilnehmenden erhalten einen Teilnahme Nachweis.

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Vorwort

Die fachgerechte Betreuung und Verwaltung von Ferienhäusern oder Ferienapartments verlangt ein breit gefächertes Wissen in den Bereichen des Facility-Managements, der Beherbergungsindustrie und nicht zuletzt auch Kenntnisse im Bereich Tourismus.

Zahlreiche gesetzliche Verordnungen, eine Vielzahl steuerlicher Vorschriften und die Anforderungen des modernen Tourismus fordern Geschäftsführung, Leitungspersonal und Mitarbeitende gleichermaßen in der täglichen Arbeit. Das vorliegende Seminarangebot greift alle relevanten Themen auf und vertieft das Wissen da, wo es nötig ist, und enthält wertvolle Tipps aus der Praxis.
In Kombination der unterschiedlichen Fachbereiche erhalten die Teilnehmenden eine gute und generelle Übersicht über die spezifischen Bereiche in der Betreuung und Verwaltung von Ferienimmobilien.

Jedes Seminar ist unabhängig voneinander und kann einzeln gebucht werden. Die meisten der angebotenen Seminare können dabei von zuhause oder vom Büro als E-Learning oder Webinar gebucht werden. Alle Seminare schließen mit einer Erfolgskontrolle ab. Die Teilnehmenden erhalten einen Teilnahme Nachweis.

Zielsetzung:
In diesem Seminar werden vertiefend Grundkenntnisse – aus der Praxis – in den einzelnen Bereichen vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten dadurch die Möglichkeit eigenständig handeln zu können und sind in der Lage fachgerecht Anweisungen zu erteilen.

Zielgruppe

Für Betreiber, Leiter eines Standortes oder Abteilungsleiter bis zur Sachbearbeiter*in und Dienstleister sind die Themen weit gefächert.

Angesprochen sind auch Mitarbeiter*innen in der Verwaltung, an der Rezeption oder im BackOffice von kleineren oder größeren, Ferienhausanlagen oder Apartmenthäusern – unabhängig davon, ob sie ihre eigene Ferienimmobilie betreuen, oder sie im Auftrag handeln.

Grundlagen Seminare

Basis-Seminare bilden eine allgemeine Grundlage für die tägliche Arbeit. Von Betreiberpflichten bis zur Schädlingsbekämpfung. In diesen Seminaren werden allgemeine Kenntnisse und Fähigkeiten für die Tätigkeiten an einem FerienhausStandort vermittelt. Dazu gehören nicht nur technisches und kaufmännisches Wissen, sondern auch Kenntnisse über die wichtigsten Fragen im Personalmanagement oder hilfreiche Anleitungen für die Durchführung und Planung z. B. größere Modernisierungs- oder Umbauarbeiten.

Seminar Nr. Basismodul Ziele Std. Inhalte Methode
GRU1 Betreiberpflichten und -Verantwortung Die Teilnehmenden sollen sich der Aufgabenstellung als verantwortlicher Betreiber eines Ferienhauses oder einer
Ferienhausanlage über die Verpflichtungen gegenüber dem Eigentümer, dem Gast und der gesetzlichen Rahmen bewusst werden und entsprechende Schritte ableiten können.
8
  • Begriffsbestimmung
  • Vertragliche Besonderheiten
  • Gesetzliche Rahmen
  • Aufgaben
  • Versicherungen und Haftung
E
GRU2 Personalführung Die Teilnehmenden lernen Grundlagen des Arbeitsrechtes und der Arbeitsverträge kennen und erhalten Einblicke in
Personalführung und Umgang mit Mitarbeitenden und Kollegen.
16
  • Verbände, Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht
  • Arbeitsverträge
  • Urlaubs-, Kündigungs- und Pausenregelung
  • Umgang mit Personal und Kollegen
E
GRU3 Projektmanagement Die Teilnehmenden erfassen die Aufgaben, die Organisation, Planung und Begleitung von größeren Maßnahmen und lernen Techniken und Methoden zur Projektdurchführung kennen. 16
  • Begriffsdefinition- Methodik und Prozesse
  • Projektdefinition
  • Projektdurchführung
  • Projektabschluss
W
GRU4 Vertrags- und Veranstalterrecht Die Teilnehmenden lernen die unterschiedlichen Vertragsarten kennen und in der Anwendung zu unterscheiden. 4
  •  Allg. Vertragsrecht
  • Werkvertrag
  • Dienstleistungsvertrag
  • Veranstaltervertrag
  • Veranstalterrecht
E
GRU5 Kooperationen Die Teilnehmenden lernen die unterschiedlichen Formen und Intensitäten der Kooperationen kennen und zu bewerten. 4
  •  Begriffsdefinition
  • Formen
  • Intensitätsstufen
  • Kartellrechtliche Beurteilung
  • Kooperation im Auslandsgeschäft
W
GRU6 Steuerrecht und Finanzbuchhaltung Es werden relevante Grundkenntnisse im Steuerrecht und in der Finanzbuchhaltung vermittelt, z. B. unterschiedliche Steuersätze für unterschiedliche Leistungen, Treuhandkonten für Nebenkosten und Kautionen. 8
  •  Versteuerung von Provisionen
  • Steuern auf unabdingbare
    Leistungen für Übernachtung
  • Behandlung von Nebenkosten und Kautionen
  • Kalkulation und Liquiditätsplanung
E
GRU7 Ausstattung und Einrichtung Die Teilnehmenden erfahren Einzelheiten über zeitgemäße Einrichtungen von Ferienhäusern oder Ferienwohnungen. Was ist ein unbedingtes Muss und worauf sollte man lieber verzichten? 4
  • Räume, Mobiliar, Ausstattung
  • was ist Standard
  • Wie ist das richtige Bett aufgebaut?
  • Dekorationen und Sonderequipment
  • Womit setze ich Akzente?
P
GRU8 Klassifizierung Einführung in die Klassifizierung. Was muss unbedingt beachtet werden? 2
  •  System der Klassifizierung
  • Von 1 bis 5-Stern, was macht den Unterschied
  • Vorgehensweisen
W
GRU9 Schädlings- und Schimmelbekämpfung, Schadensregulierung Die Teilnehmenden lernen die unterschiedlichen Schädlinge und Schimmelarten kennen. Die Auswirkungen auf das Vermietergeschäft bei einem möglichen Befall und die damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben. 8
  •  Schimmelarten
  • Schädlingsarten
  • Vorschriften der Bekämpfung
  • Schadensregulierung bei Schäden an Inventar und Immobilie
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Fachseminare

Fachseminar Immobilienmanagement

Seminar Nr. Immobilienmanagement Ziele Std. Inhalte Methode
IMM1  Wartungen und Wartungsverträge Die richtige Wartung ist für den Betreiber von Ferienhäusern und Ferienapartments ein zentrales Thema. Mit der Übernahme der Verwaltung gehen alle Pflichten und Rechte formal und juristisch vom Eigentümer auf den Betreiber über. 8
  • Gesetzliche und freiwillige Wartungen
  • Wartungen im Rahmen der Gewährleistung
  • Wartungen durch eigenes oder fachkundiges Personal
  • Rechts- und Versicherungsfragen
E
IMM2 Aufgaben und Organisation von Hausmeisterdiensten In Ferienhausanlagen und Apartmenthäusern wird in der Regel ein Hausmeisterservice beauftragt, der z. B. für die
Gebäudereinigung wie Treppenhaus, die Gartenpflege oder für kleine Arbeiten/ kleine Reparaturen am Haus zuständig ist. Die Kosten hierfür müssen je nach Vertrag von allen Eigentümern oder dem Betreiber getragen werden.
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  • Aufgaben und Unterscheidung Hausmeister und Haustechnik
  • Leistungskatalog
  • Verantwortungsbereiche
  • Unterscheidung Gemeinschafts- und Sondereigentum
  • WEG-Verwalter-Zertifizierung
  • Versicherungsfragen
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IMM3 Pool- und Whirlpool Technik Der Teilnehmenden werden mit den gesetzlichen und technischen Anforderungen von Pool- und Whirlpool-Anlagen vertraut gemacht. 8
  •  Umgang mit Chemikalien
  • PH und Chlorwerte bestimmen und anpassen
  • Überwachung und Wartung der Technik und Anlagen
  • Unterschiedliche Technik
  • Allgemeine
    gesetzliche Vorschriften
P
IMM4 Einführung in die Hausverwaltung Die Teilnehmenden lernen die Unterschiede einer GbR und einer WEG kennen und werden mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut gemacht. Es wird die Frage beantwortet was ist Gemeinschaftseigentum und was ist Sondereigentum 8
  • Grundlagen Hausverwaltung
  • WEG
  • GbR
  • Rechtliche Grundlagen
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Fachseminar Tourismus

Seminar Nr. Tourismus Ziele Std. Inhalte Methode
TOU1  Grundlagen Tourismus Die Teilnehmenden erfahren, wie der Tourismus national und international organisiert ist, welche Akteure und welche Buchungskanäle es derzeit gibt. 8
  • Definition Tourismus
  • Bedeutung des Tourismus
  • Der Tourismus im Klimawandel
  • Akteure
  • Buchungskanäle
E
TOU2 Destinationsmanagement Die Teilnehmenden lernen die Bedeutung einer Destination im Gesamtbild des Tourismus kennen. Wie wird eine Destination (weiter) entwickelt? 8
  •  Was ist eine Destination
  • Wie entwickelt sich eine Destination?
  • Die Destination als Reiseziel
E
TOU3 Event Die Teilnehmenden sollen die Begriffe Veranstaltung, Event und Incentive unterscheiden und begründen können. 4
  •  Begriffserklärung
  • Planung
  • Ablauf
  • Kontrolle
  • Rechtliche Rahmen
E
TOU4 Touristische Angebote Was ändert sich für den Betreiber, wenn in der Ferienanlage Angebote ausgeschrieben werden, oder mit einer möglichen
Ferienhausreservierung verbunden werden?
Ist der Betreiber dann Reiseveranstalter?
Wie ist der rechtliche Rahmen und wie gestaltet sich die mögliche Haftung? Haftet der Betreiber als Veranstalter, wenn Angebote kombiniert werden?
4
  •  Angebote erstellen
  • Haftungsfragen
  • Reisveranstalterhaftung
  • Kalkulation
E
TOU5 Marketing Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in das klassische Marketing. Was unterscheidet Marketing von Werbung? Wie kann Marketing im Unternehmen umgesetzt werden? 8
  •  Grundlagen des klassischen Marketings
  • Einblick ins digitale Marketing
  • Von der Idee zur Umsetzung
W

Fachseminar Hospitality

Seminar Nr. Hospitality Ziele Std. Inhalte Methode
HOS1 Aufbau, Organisation und Führung einer Rezeption Die Rezeption oder auch der Empfang direkt an der Ferienimmobilie ist das Gesicht der Destination. Die Teilnehmenden lernen den Umgang mit dem Gast und die notwendigen und vorgeschrieben Formalitäten kennen. Es
wird die Frage nach einer optimalen Struktur einer Rezeption beantwortet.
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  •  Technische Hilfsmittel
  • Anreise/Check-In
  • Meldeverfahren
  • Gästebetreuung
  • Dienstleistung/Service/Produktpalette
  • Behandlung von Problemen und Reklamationen
  • Abreise
P
HOS2 Aufgaben und Verantwortung einer Hausdame Die Hausdame ist für die Reinigung und Instandhaltung aller Bereiche (Zimmer, Räumlichkeiten, Ferienwohnungen,
öffentliche Plätze, Außenbereiche) für den Gast sowie für die Mitarbeiter zuständig. Sie/Er ist für die gesamte Planung,
Durchführung und Kontrolle von Reinigung/Pflege und Instandhaltung für den gesamten Betrieb verantwortlich.
Aufgrund dieser Stellung verwaltet die Hausdame einen großen Teil des Betriebsvermögens und trägt einen wichtigen Anteil an dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Für die erfolgreiche Tätigkeit ist eine gute
Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen, Mitarbeitern und Fremdfirmen eine wichtige Voraussetzung.
Ebenso trägt die Hausdame die Verantwortung für das gästefreundliche Verhalten der Mitarbeiter in diesem Bereich.
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  • Technische Hilfsmittel
  • Anreise/Check-In
  • Meldeverfahren
  • Gästebetreuung
  • Dienstleistung/Service/Produktpalette
  • Behandlung von Problemen und Reklamationen
  • Abreise
P
HOS3 Reinigung Um bei der Reinigung der Anlage beste Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, Arbeitsabläufe genau zu planen und zu beschreiben. Darüber hinaus werden Kenntnisse bzgl. Hygienestandards vermittelt, um aus der Palette der im Handel angebotenen Reinigungs- und Pflegemittel die geeigneten auszuwählen und diese richtig anzuwenden.
Die Teilnehmenden werden in die Lage versetzt, selbstständig mit dem Fachpersonal auf Augenhöhe diese Fragen diskutieren und beantworten zu können.
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  • Schmutzwirkungen
  • Reinigungs-, Pflege- und Desinfektionsmittel
  • Ökologischer und ökonomischer Umgang
  • Dosierungsberechnung
  • Arbeiten mit Checklisten
W
HOS4 Umgang mit Gästen Um sich professionell auf den Gast einstellen zu können, lernen die Teilnehmenden Gästetypen und deren Verhaltensweisen kennen. 4
  •  Gästetypen erkennen und unterscheiden
  • Informations-, Kommunikations- und Organisationsmittel
  • Gesprächsführung
  • Gästebedürfnisse
  • Verbale und nonverbale Kommunikation
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HOS5 Umgang mit Reklamationen Die Teilnehmenden erkennen den Unterschied zwischen einer Beschwerde, einer Reklamation und einem Einwand. Der richtige Umgang mit Reklamationen ist die „höchste Disziplin“ im Service an den Gästen. 4
  •  Unterscheidung Einwand, Beschwerde, Reklamation
  • Welche Probleme können entstehen
  • Dem Gast Möglichkeiten schaffen seine Reklamation anzubringen
  • Gesprächsführung
E

Termine und Preise

Liegen ab November 2021 vor.

Legende

Unterrichtsformen:
P = Präsenz-Seminar
W = Webinar
E = E-Learning
/ = Mischform